Antiquitäten

Im sechsten Kapitel des Romans „Die Zeit der schlafenden Hunde“ , von Mirjam Pressler geht es um Johanna, Florian und deren Mutter, die zum alten Haus des Großvaters fahren um persönliche Sachen und Erinnerungen von ihm mitzunehmen und nach brauchbar und nicht mehr brauchbar zu sortieren.

Das Haus scheint für sie auf einmal ganz anders auszusehen. Es hat seinen Glanz verloren. Mit seinen runtergelassen Rollläden sieht es leer und verlassen aus.
Frau Tschernowski, die Haushälterin des Großvaters, die vier Jahre für ihn gearbeitet hat, hat eine Abfindung von Johannas Vater bekommen.
Als die 18 jährige vor dem Nussbaum steht, erinnert sie sich an die Worte ihres Großvaters, der gesagt hat, dass der Baum in schlechten Zeiten überlebenswichtig sei.
Dann bringen sie die Umzugskartons ins Haus. Florian und Johanna dürfen sich Gegenstände aussuchen, die sie als Erinnerung behalten wollen.
Florian sucht sich die Vitrine und die Steinsammlung des Großvaters aus.
Außerdem auch eine Bohrmaschine und ein paar andere Sachen, die die Mutter aber als unbrauchbar einstuft. Johanna möchte einen kleinen Stein der Sammlung behalten, da sie sich an Hanna Bär erinnert, die das Grauen der Hitlerzeit überlebt hat. Diesen Stein möchte sie als Andenken auf das Grab Hannas Großeltern legen.
Den Schreibtisch, für den Johanna sich früher so interessierte, lehnt sie nun ab, da sie denkt, er gehöre Frau Levin. Ihr Vater will allerdings Erhards Lehnstuhl behalten.
Als Johanna und ihre Mutter das Arbeitszimmer aussortieren, sucht Johanna sich alle Fotos ihres Großvaters raus, zudem noch die Briefe, die an ihre Großmutter adressiert waren.
Als sie am Abend nach Hause kommt, denkt sie über das Erbe nach. 250.000 Mark haben sie und ihr Bruder erhalten.
Allerdings möchte sie zu dem Zeitpunkt nichts von seinem Geld und den Briefen wissen.

Seite 84 bis 99