Mitgefühl

In dem Buch „Die Zeit der schlafenden Hunde“, verfasst von Mirjam Pressler, aus dem Jahre 2003 geht es um Johanna Riemenschneider, deren Eltern ein Modehaus besitzen, welches während der Zeit des Nationalsozialismus arisiert wurde.

In dem 16.Kapitel bereitet Johanna mit ihrer Mutter eine Hühnersuppe zu und redet mit ihr über den Streit, den sie mit ihrem Vater geführt hat und fragt sie, warum sich ihre Großmutter genauso wie ihr Großvater umgebracht hat. Johannas Mutter antwortet, dass es in dem Jahr gewesen sei, in dem die Erben Erhard Riemenschneider angezeigt haben (Seite 250). Zusätzlich nennt sie die Hormone bei der damals 47 Jährigen Frau als Grund für deren Selbstmord. Als Johannas Mutter Johanna einreden will, dass sie sich mit ihrem Vater wieder vertragen soll, sagt sie, dass ihr Vater die Vergangenheit nicht realisiert und dass er der Meinung sei, Johanna solle keine schlafenden Hunde wecken

Nachdem Johanna mit ihrer Mutter geredet hat, fragt sie sie nach dem Autoschlüssel, denn sie will zum Haus ihres Großvaters fahren. Angekommen geht sie in den Garten, in dem sie viel Zeit mit ihrem Großvater verbracht hat. Sie erinnert sich an eine witzige Situation, in der Florian ihr einen Regenwurm in den Mund gesteckt hat. Danach führt Johanna mit ihrem Großvater ein Gedankengespräch, in dem sie ihn fragt warum er damals das Geschäft gekauft habe. Daraufhin antwortet er, dass jemand anderes es erworben hätte, wenn er es nicht gekauft hätte. Als sie wegschaut, verliert sie den gedanklichen Kontakt zu ihm.

Seite 246 bis 259