Schlafende Hunde

In Kapitel 10 aus dem Buch „Die Zeit der schlafenden Hunde“, geschrieben von Mirjam Pressler, geht es darum, dass Johanna ihren Vater über die Vergangenheit ihres Großvaters und der Vergangenheit des Geschäftes ausfragt.

Johanna und ihre Familie sitzen zusammen und sehen Fern. Als sie die Nachrichten schauen, berichtet ein Sprecher über ein SS-Mann, der vielleicht aufgrund seines Gesundheitszustandes nicht mehr prozessfähig sei. Johanna antwortet daraufhin, dass das ihrem Opa nicht mehr passieren kann. Der Vater reagiert wütend auf die Aussage und haut auf den Tisch. Johanna nimmt sich allen Mut zusammen und bleibt hartnäckig und fragt immer wieder nach. Schließlich erzählt ihr Vater, wie das damals mit dem Geschäft und ihrem Großvater war. Er erzählt Johanna, dass ihr Großvater das Modehaus für 130.000 Reichsmark erworben hatte. 130.000 Reichsmark waren damals viel Geld.
Als ihr Vater weiter erzählt, erfährt Johanna, dass ihr Großvater von den Erben des Geschäftes angezeigt wurde. Deswegen musste er noch mal eine Menge Geld zahlen. Mit der Frage wann das war, bringt Johanna das Fass zum Überlaufen. Ihr Vater beschimpft sie. Sie rennt davon und läuft nach Daniel. Kurz vor Daniels Haus denkt sie, dass ihr Vater gar nicht so Unrecht hat.

Seite 150 bis 163